Die Kunst der Fahrzeugbewertung — Wie Know-how auf Intuition und Wissenschaft trifft

Teil 2

Die Kunst der Fahr­zeug­be­wer­tung ist ein Tanz zwi­schen Wis­sen­schaft und Intui­ti­on, ein sorg­fäl­ti­ges Abwä­gen von Fak­ten und Erfah­rung. Als Kfz-Sach­ver­stän­di­ger bin ich stän­dig auf der Suche nach dem wah­ren Wert eines Fahr­zeugs, einem Wert, der über blo­ße Mathe­ma­tik hin­aus­geht.

Die Arbeit eines Kfz-Gutachters

Es beginnt mit einer gründ­li­chen Inau­gen­schein­nah­me von außen. Ich begut­ach­te dabei jede Beu­le, jede Del­le und jeden Krat­zer. Danach schaue ich mir den Innen­raum an, wobei mir jeder Fleck, jedes Lenk­rad und jeder Dach­him­mel einen Hin­weis auf die Geschich­te des Fahr­zeugs gibt.

Die­se klei­nen Details sind es, die ein jedes Fahr­zeug indi­vi­du­ell und ein­zig­ar­tig machen. Sie erzäh­len Geschich­ten von lan­gen Fahr­ten, klei­nen Unfäl­len und manch­mal auch von Ver­nach­läs­si­gung, aber auch von Zunei­gung, Lie­be und Emo­tio­nen.

Als Kfz-Gut­ach­ter schaue ich aller­dings nicht nur auf das Offen­sicht­li­che. Ich hor­che nach dem Geräusch des Motors und neh­me Gerü­che und Undich­tig­kei­ten wahr, füh­le die Reak­ti­on des Fahr­zeugs auf der Stra­ße und rie­che sogar den indi­vi­du­el­len Geruch des Innen­raums. All die­se sinn­li­chen Wahr­neh­mun­gen flie­ßen in die Bewer­tung ein.

Es ist eine Art von Kunst, die Genau­ig­keit und Fair­ness ver­langt.

Was noch zu beachten ist:

Doch wie wir­ken sich Markt­trends auf die Fahr­zeug­be­wer­tung aus? Wel­chen Ein­fluss haben ande­re Fak­to­ren, wie Geset­zes­än­de­run­gen? Und wie gehe ich als Kfz-Sach­ver­stän­di­ger damit um?

Die­sen Fra­gen gehe ich in mei­nem nächs­ten Blog auf den Grund und schlie­ße damit die Rei­he: „Die Kunst der Fahr­zeug­be­wer­tung“ ab.

In die­sem Sin­ne wün­sche ich Ihnen ein besinn­li­ches und hei­te­res Weih­nachts­fest!

Ihr Olaf Hel­le