Blockhäuser auf Campingplätzen, stabil und mobil zugleich

A wooden mobilhome as usual living in a summer campsite.
Olaf Helle

Olaf Helle

zertifizierter Kfz-Sachverständiger mit Leib und Seele seit 2008
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Kfz-Techniker Meister
Karosserie- und Fahrzeugbau Meister Handwerk
Betriebswirt im Handwerk

Gutachten für Mobile Heime – Was Camper wissen sollten!

Mobi­le Hei­me gibt es in den ver­schie­dens­ten Aus­füh­run­gen wie z.B., Holz­block­häu­ser, Cha­léts, Stand­ca­ra­vans, Tinyhou­ses, uvm. Besit­zer die­ser Art von Mobi­len Hei­men schät­zen beson­ders das Gefühl der Bestän­dig­keit und Gemüt­lich­keit, was die­se Art von Unter­kunft bie­tet. Die der ver­schie­dens­ten Mate­ria­li­en — vor allem von Holz und sei­ner natür­li­chen Wär­me — schaf­fen eine ein­la­den­de und beru­hi­gen­de Atmo­sphä­re, die bei tra­di­tio­nel­len Unter­künf­ten auf dem Cam­ping­platz oft fehlt. Zudem bie­ten die­se Mobi­len Hei­me eine robus­te und dau­er­haf­te Wohn­lö­sung, die gleich­zei­tig umwelt­freund­lich und nach­hal­tig ist. Ein wei­te­rer Vor­teil ist die oft­mals ver­bes­ser­te Iso­lie­rung gegen­über Zel­ten, Wohn­mo­bi­len oder Wohn­an­hän­gern, die einen kom­for­ta­blen Auf­ent­halt zu jeder Jah­res­zeit ermög­licht. Nicht zu ver­ges­sen ist die Mög­lich­keit, ein Stück Natur direkt vor der Tür zu haben. Und den­noch muss man nicht auf moder­nen Kom­fort wie eine voll aus­ge­stat­te­te Küche, ein eige­nes Bad oder Hei­zung ver­zich­ten.

Blockhäuser — Was ist bei der Begutachtung zu beachten?

Beim Gut­ach­ten eines Block­hau­ses wird nicht nur der all­ge­mei­ne Zustand des Hol­zes, son­dern auch die Qua­li­tät der Bau­aus­füh­rung, Iso­la­ti­on, das Hei­zungs­sys­tem und die Ein­hal­tung der Brand­schutz­vor­schrif­ten unter­sucht.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Aspekt bei der Begut­ach­tung von Block­häu­sern ist die Über­prü­fung der Dich­tig­keit und Feuch­tig­keits­be­stän­dig­keit. Holz, bei­spiels­wei­se, ist ein natür­lich atmen­des Mate­ri­al, das bei nicht sach­ge­mä­ßer Behand­lung oder feh­len­der Behand­lung anfäl­lig für Feuch­tig­keit und dar­aus resul­tie­ren­de Schä­den wie Schim­mel­bil­dung oder Fäul­nis wer­den kann. Daher ist es ent­schei­dend, dass die Feuch­tig­keits­wer­te inner­halb aller Bau­ma­te­ria­li­en, v. A. dem Holz, sorg­fäl­tig gemes­sen wer­den. Zudem soll­te die Wirk­sam­keit der Däm­mung gegen­über äuße­ren Wet­ter­be­din­gun­gen beur­teilt wer­den. So kann sicher­ge­stellt wer­den, dass das Block­haus ganz­jäh­rig einen ange­neh­men Wohn­kom­fort bie­tet, ohne dass es zu einem über­mä­ßi­gen Ener­gie­ver­brauch kommt. 

Wie wird ein Blockhaus transportiert?

Block­häu­ser sind mit einem „Stahl-Fundament“/Fahrgestell ver­se­hen, das an die Grö­ße und das Gewicht des jewei­li­gen Objek­tes ange­passt ist. Anschlüs­se für Strom und Schnell­ver­schlüs­se von sani­tä­ren Anla­gen (Was­ser, Abwas­ser, Gas, etc.) sind bereits fest instal­liert, was den Trans­port­pro­zess erleich­tert. Um ein Block­haus zu trans­por­tie­ren, müs­sen ledig­lich eine Deich­sel und Räder (meis­tens vier bis sechs Stück — je nach Grö­ße des Hau­ses auch mehr) mon­tiert wer­den. Die­se rela­tiv ein­fa­chen Anpas­sun­gen ermög­li­chen es, das Block­haus aus­schließ­lich für Über­füh­rungs­fahr­ten mobil zu machen. Den­noch ist der Trans­port die­ses Mobi­len Hei­mes mit einem rela­tiv gro­ßen Auf­wand ver­bun­den, da auf­grund der Grö­ße oft nicht über die Auto­bahn gefah­ren wer­den darf. Die Rou­te muss unter Berück­sich­ti­gung von logis­ti­schen Her­aus­for­de­run­gen wie Höhen- oder Gewichts­be­schrän­kun­gen, Eng­stel­len, Kur­ven, Stei­gun­gen oder Gefäl­le sorg­fäl­tig geplant wer­den.

Ich wün­sche Ihnen eine sor­gen­freie & tro­cke­ne Fahrt in die war­me Jah­res­zeit!

Ihr Olaf Hel­le